17. April 2026
17. April 2026
Drei Tage KI-Workshop in München: Was 15 Profis in 90 Minuten möglich machen
Drei Tage München mit der Akademie der Deutschen Medien und der Günther-Rid-Stiftung. Am letzten Tag gab es eine Aufgabe — und vier Ergebnisse, die früher Wochen gebraucht hätten.
Drei Tage München mit der Akademie der Deutschen Medien und der Günther-Rid-Stiftung. Am letzten Tag gab es eine Aufgabe — und vier Ergebnisse, die früher Wochen gebraucht hätten.
Kein fertiges Konzept. Keine Agentur. Keine externe Recherche. Nur KI — und 15 Leute, die wissen, wie man sie nutzt. Das war das Setup für die Abschlussaufgabe meines KI-Workshops in München.
1. Das Setup für den letzten Tag
Am Ende des dritten Tages habe ich der Gruppe eine Aufgabe gegeben: Vier Teams, jeweils ein vollständiges Content-Projekt für ein echtes Unternehmen entwickeln. Mit KI. In 90 Minuten.
Kein fertiges Konzept. Keine Agentur. Keine externe Recherche. Nur die Tools, die wir an drei Tagen gemeinsam erkundet hatten — und 15 Leute, die inzwischen wussten, wie man sie ernsthaft nutzt.
2. Was in 90 Minuten entstanden ist
Pro Team kam ein komplettes Mini-Markenuniversum raus:
Vollständige Produktentwicklung inklusive Name, Claim und Visual Identity
Zielgruppen-Analyse mit prototypischer Persona
Positionierung, Kernversprechen, Tonalität
Produktbilder — generiert, nicht fotografiert
Fertige Präsentation, mit Gamma in fünf Minuten gebaut
Ein Team hat zum Beispiel Growster entwickelt — einen Lifestyle-Energy-Drink mit dem Claim Natürlich mehr Drive. Komplette Strategiepräsentation, Produktshots, Persona, Kampagnenidee, dazu eine Zeitgeist-Komponente rund um Tank-Preise. Alles in anderthalb Stunden.
Das wäre vor drei Jahren ein vierwöchiges Agentur-Briefing gewesen.
3. Was den Unterschied macht
Es liegt nicht am Tool. Auch nicht an dessen Geschwindigkeit. Es liegt am Briefing.
Die meisten KI-Prompts scheitern nicht an der Technologie. Sie scheitern an der Zielgruppe. Wer seiner KI sagt Erstelle Content für Growster, bekommt Durchschnitt. Wer sagt:
Analysiere eine Zielgruppe — 25 bis 35 Jahre, primär weiblich, urban, gesundheitsbewusst, aber leistungsorientiert, TikTok und Instagram, Interesse an natürlichen Produkten, Lifestyle und bewusstem Konsum. Erstelle eine SWOT-Analyse und danach eine prototypische Persona namens Sophie. Nimm dann deren Rolle ein.
— der bekommt etwas, das sich anfühlt wie echte Marktforschung.
Kontext schlägt Kreativität. Immer. Die KI ist nur so gut wie das, was wir ihr sagen.
4. Was ich aus diesen drei Tagen mitnehme
Workshops zu KI haben oft ein Problem: Die Teilnehmenden sind technisch begeistert, aber inhaltlich verloren. Die Tools können alles, aber niemand weiß, was man jetzt eigentlich damit machen soll.
Diese Gruppe war anders. 15 Profis aus Medien, Marketing und Strategie, die nicht nach dem nächsten Tool gesucht haben, sondern nach den richtigen Fragen. Genau das war die Voraussetzung dafür, dass am Ende vier Projekte entstanden, die in jeder Pitch-Runde bestehen würden.
Danke an die Akademie der Deutschen Medien und die Günther-Rid-Stiftung — und vor allem an die 15 Teilnehmenden für drei intensive, produktive Tage.
Kein fertiges Konzept. Keine Agentur. Keine externe Recherche. Nur KI — und 15 Leute, die wissen, wie man sie nutzt. Das war das Setup für die Abschlussaufgabe meines KI-Workshops in München.
1. Das Setup für den letzten Tag
Am Ende des dritten Tages habe ich der Gruppe eine Aufgabe gegeben: Vier Teams, jeweils ein vollständiges Content-Projekt für ein echtes Unternehmen entwickeln. Mit KI. In 90 Minuten.
Kein fertiges Konzept. Keine Agentur. Keine externe Recherche. Nur die Tools, die wir an drei Tagen gemeinsam erkundet hatten — und 15 Leute, die inzwischen wussten, wie man sie ernsthaft nutzt.
2. Was in 90 Minuten entstanden ist
Pro Team kam ein komplettes Mini-Markenuniversum raus:
Vollständige Produktentwicklung inklusive Name, Claim und Visual Identity
Zielgruppen-Analyse mit prototypischer Persona
Positionierung, Kernversprechen, Tonalität
Produktbilder — generiert, nicht fotografiert
Fertige Präsentation, mit Gamma in fünf Minuten gebaut
Ein Team hat zum Beispiel Growster entwickelt — einen Lifestyle-Energy-Drink mit dem Claim Natürlich mehr Drive. Komplette Strategiepräsentation, Produktshots, Persona, Kampagnenidee, dazu eine Zeitgeist-Komponente rund um Tank-Preise. Alles in anderthalb Stunden.
Das wäre vor drei Jahren ein vierwöchiges Agentur-Briefing gewesen.
3. Was den Unterschied macht
Es liegt nicht am Tool. Auch nicht an dessen Geschwindigkeit. Es liegt am Briefing.
Die meisten KI-Prompts scheitern nicht an der Technologie. Sie scheitern an der Zielgruppe. Wer seiner KI sagt Erstelle Content für Growster, bekommt Durchschnitt. Wer sagt:
Analysiere eine Zielgruppe — 25 bis 35 Jahre, primär weiblich, urban, gesundheitsbewusst, aber leistungsorientiert, TikTok und Instagram, Interesse an natürlichen Produkten, Lifestyle und bewusstem Konsum. Erstelle eine SWOT-Analyse und danach eine prototypische Persona namens Sophie. Nimm dann deren Rolle ein.
— der bekommt etwas, das sich anfühlt wie echte Marktforschung.
Kontext schlägt Kreativität. Immer. Die KI ist nur so gut wie das, was wir ihr sagen.
4. Was ich aus diesen drei Tagen mitnehme
Workshops zu KI haben oft ein Problem: Die Teilnehmenden sind technisch begeistert, aber inhaltlich verloren. Die Tools können alles, aber niemand weiß, was man jetzt eigentlich damit machen soll.
Diese Gruppe war anders. 15 Profis aus Medien, Marketing und Strategie, die nicht nach dem nächsten Tool gesucht haben, sondern nach den richtigen Fragen. Genau das war die Voraussetzung dafür, dass am Ende vier Projekte entstanden, die in jeder Pitch-Runde bestehen würden.
Danke an die Akademie der Deutschen Medien und die Günther-Rid-Stiftung — und vor allem an die 15 Teilnehmenden für drei intensive, produktive Tage.






